Liebe Neubaslerinnen und Neubasler
Nach einem hoffentlich guten Start wünschen wir euch allen weiterhin ein glückliches 2011!
Ja, ihr habt längere Zeit nichts mehr gehört von uns. Dafür waren wir fleissig am Pläne schmieden: Pünktlich zum Jahresbeginn haben wir ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lässt. Gemeinsam mit der Internationalen Bauausstellung Basel – kurz: IBA Basel 2020 – laden wir euch ein zum 8-wöchigen Filmzyklus “Über den Film zur Stadt”. Jeden Mittwoch um 19 Uhr gibt es einen Film mit anschliessender Bar und Gelegenheit zur Diskussion.
Schon am kommenden Mittwoch, den 19. Januar gehts los mit “Permanent Vacation”, dem Debütfilm von Jim Jarmusch aus dem Jahr 1980.
Die Filme werden in der Homebase der IBA Basel 2020 gezeigt, und die liegt genau über dem Nordstern. Gleicher Eingang, eine Treppe höher (Voltastrasse 30, 4056 Basel).
Das ganze Programm findet ihr weiter unten.
Wir freuen uns auf spannende Geschichten und Gespräche, und natürlich auf zahlreiches Publikum!
Herzlich grüsst
euer Vorstand NEUBASEL
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Über den Film zur Stadt – Le film et la ville
Ein Filmzyklus der IBA Basel 2020 in Kooperation mit NEUBASEL
Un programme de l’IBA Basel 2020 en coopération avec NEUBASEL
Pour le lancement de l’IBA Basel 2020 nous présentons une série des films parlant de la ville d’une ou d’une autre manière. Des films qui donnent l’occasion de discuter dans une atmosphère ouverte – aussi avec nos invités.
Soyez bienvenues !
Entrée libre.
Zum Auftakt der IBA Basel 2020 zeigen wir eine Auswahl von Filmen, die sich auf die eine oder andere Art an das Thema Stadt annähern. Filme die Anlass bieten, in offener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, nicht zuletzt mit unseren Gästen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Mercredi/Mittwoch 19.1.2011, 19:00h
Permanent Vacation
Jim Jarmusch, 1980, 72 Min., E / d
Le premier film de Jim Jarmusch est un portrait de Manhattan au début des années 1980. La caméra suit le jeune Allie Parker pendant ses dérives dans la métropole anonyme.
Das Filmdebüt von Jim Jarmusch ist ein lyrisches Portrait von Manhattan am Anfang der 1980er Jahre. In ruhigen Sequenzen folgt die Kamera den Streifzügen des 16-jährigen Allie Parker, der sich permanent und ziellos durch die anonyme Metropole treiben lässt. Die Ästhetik dieses Independent-Klassikers ist getragen von flüchtigen Begegnungen, verfallenden Räumen und dem jazzigen Sound aus der Küche von Jarmusch und John Lurie.
Mercredi/Mittwoch 26.1.2011, 19:00h
Do The Right Thing
Spike Lee, 1989, 120 Min., E / d
Brooklyn marqué par la pauvreté, le chômage, des réflexes racistes : Sal, qui tient une pizzeria est fier d‘être respecté mais pourtant les difficultés persistent. Les tensions et les bagarres qui se terminent par un mort font dégénèrer la situation …
Sommerhitze in Brooklyn: In diesem heruntergekommenen Stadtteil von New York leben fast ausschliesslich Schwarze, die meisten sind arbeitslos; die Umgebung ist von Rassismus geprägt. Sal, ein italoamerikanischer Pizzeriabesitzer ist stolz, dass man ihn im Viertel akzeptiert. Dennoch gibt es immer wieder Schwierigkeiten. Es kommt zu einer Strassenschlacht, die mit einem Todesfall endet. Daraufhin eskaliert die Situation vollends…
Mercredi/Mittwoch 2.2.2011, 19:00h
Cocaine Cowboys
Billy Corben, 2006, 118 Min., E / d
Sans les drogues pas de Miami. Le documentaire décrit comment grâce aux drogues la ville fleurit pendant les années 1980 , contrairement aux autres régions américaines.
Ohne Drogengelder kein Miami wie wir es kennen! Während die USA in den frühen 1980er Jahren in die Rezession verfiel, florierte in Miami die Baubranche und die Wirtschaft. Der Markt wurde mit Marihuana und später mit Kokain überschwemmt – ganz Miami profitierte davon. Nirgends in den USA wurden so viele Luxusautos, teurer Schmuck und Penthouse-Wohnungen verkauft wie in Miami. Mit Hilfe gewaschener Drogengelder entstand die glitzernde Strandmetropole am Atlantik!
Mercredi/Mittwoch 9.2.2011, 19:00h
Das Geheimnis von LE
Anke Haarmann, Irene Bude, 2005, 50 Min., D
Anschliessend Diskussion mit Anke Haarmann und Irene Bude.
Ensuite : discussion avec Anke Haarmann et Irene Bude.
Le mystère de LE (Leipzig) est un documentaire racontant comment les habitants de Leipzig vivent avec les friches, la démolition et la rénovation dans les quartiers. C‘est un film sur l‘appropriation de l’espace urbain.
Das Geheimnis von LE ist eine inszenierte Dokumentation über Menschen in Leipzig, die mit Brachen, Leerstand, Abriss und Sanierung auf ihre eigene Art umgehen. Es ist ein Film über die Aneignung von urbanem Raum und es ist ein Film, der Szene für Szene in der Zusammenarbeit mit Leipzigern aus unterschiedlichen Stadtteilen entwickelt wurde. Die Beteiligten des Films sind Schauspieler ihrer selbst. Sie inszenieren die «Rollen», die sie im städtischen Raum spielen – oder spielen könnten.
Mercredi/Mittwoch 16.2.2011, 19:00h
Sotsgorod: Cities For Utopia
Anna Abrahams, 1995, 92 Min., E
Dans les années 1920 la jeune Union Soviétique demande aux grandes architectes de l’ouest de construire des villes nouvelles en Sibérie. Les architectes racontent de leur engagement et leur enthousiasme de réaliser leurs idéaux.
Nach der russischen Revolution erlangte Sibirien mit seinen grossen Kohle- und Eisenvorkommen eine zentrale Bedeutung als Rohstofflager der Sowjetunion. Innerhalb kurzer Zeit mussten grosse Städte für hunderttausende Arbeiter gebaut werden. Mit dieser Aufgabe wurden bekannte Architekten aus dem Westen beauftragt, die sich enthusiastisch auf den Weg nach Russland machten. «Sotsgorod» («Sozialistische Stadt») erzählt die Geschichte aus der Perspektive der beteiligten Architekten
Jan Rutgers, Margarete Schütte-Lihotzky, Phillipp Tolziner, Hannes Meyer, Hans Schmidt und Ernst May.
Kurzfilmabend mit Fabian und Klaus
Soirée courts-métrages avec Fabian et Klaus
Pour animer le discours bâlois nous présentons une série de courts-métrages sur les thématiques de l‘urbanisme, de la mise en valeur des quartiers et des utilisations intermédiaires.
Wir präsentieren Projekte und Trends zu den Themen Stadtgestaltung, Gentrification und Zwischennutzung anhand von zusammengesuchten Kurzfilmen. Damit wollen wir Diskussionen anregen – vielleicht wird das eine oder andere auch schon bald für Basel adaptiert?
Mercredi/Mittwoch 2.3.2011, 19:00h
Caracas: The Informal City
Rob Schröder, 2007, 52 Min., E
Anschliessend Diskussion mit Prof. Alfredo Brillembourg und
Prof.Hubert Klumpner, Urban-Think Tank of Caracas.
Ensuite : discussion avec Prof. Alfredo Brillembourg et Prof. Hubert Klumpner.
Un portrait de Caracas devenu prototype de l’explosion urbaine. Les deux architectes Alfredo Brillembourg et Hubert Klumpner s’intéressent particulièrement aux potentiels de l’urbanisation informelle.
Der Film ist ein Portrait über Caracas. Venezuelas Hauptstadt ist zu einem Prototyp für eine explodierende, weitgehend informelle Urbanisation geworden, die sich über die Hügel der Stadt zieht. In den Barrios leben heute 4 von 6 Millionen Einwohnern in selbst gebauten Behausungen. Die beiden Architekten Alfredo Brillembourg und Hubert Klumpner beschäftigen sich seit Jahren mit den Potentialen des informellen Städtebaus und entwickeln mit dem Urban-Think Tank of Caracas interessante und überraschende Lösungsansätze für diesen.
Florent Tillon, 2010, 80 Min., E
Anschliessend Diskussion mit dem Regisseur Florent Tillon (Paris).
Suivi par une discussion avec le régisseur Florent Tillon (Paris).
Un documentaire impressionnant sur les pionniers urbains qui prennent en main le destin de Detroit, autrefois « ville moteur » mais aujourd’hui délaissé.
«Detroit – Ville sauvage» ist ein beeindruckender und sensibler Dokumentarfilm über zurückgebliebene Stadtpioniere, die das Schicksal der einst blühenden Motor City und des heute zur Geisterstadt mutierten Detroit selbst in die Hand nehmen.



